Artikel Dienstag, 10.07.2007 |  Drucken

Info in eigener Sache: politicallyincorrect.de verbreitet E-Mail im Namen von islam.de

Jedes Mittel der Provokation scheint recht zu sein

Am 08.07.07 veröffentlichten die Betreiber der Website politicallyincorrect.de (PI) eine Meldung unter der Überschrift "Leser fragen - Islam.de antwortet" eine vermeintliche E-Mail von islam.de. Der für seine islamfeindlichen Aussagen bekannte Blog behauptet, die E-Mail war eine Antwort auf eine von einem „PI-Leser“ gestellte Anfrage.

Hier ist zu sagen: Diese E-Mail wurde nicht von islam.de und seinen Mitarbeitern verfasst, ferner gibt sowohl der Inhalt als auch die Art der Schreibe die Haltung von islam.de nicht wieder, auch würde nie ein Mitarbeiter ein persönliches Telefongespräch (wie in der Mail beschrieben) anbieten - dies steht im ausdrücklichen Widerspruch zu unseren Regeln.

Seit Monaten versucht PI durch muslim-bashing, Beschimpfungen und Verleumdungen (siehe PIs Artikel-Kommentare) von muslimischen Einzelpersonen, Institutionen und Websites deren Glaubwürdigkeit in Frage zu stellen oder Reputation zu diskreditieren. Dabei scheint einmal mehr - wie diese angebliche E-Mail-Antwort es beweist - den Betreibern jede Maßnahme recht zu sein. Nach misslungenen und bisweilen peinlichen PI-Dauerbeschüssen sowie Überführungs- und Entlarvungsversuchen gegen uns, muss man nun auf dieses Mittel zurückgreifen. Dies alleine spricht schon für sich.

PI scheint eben nicht darauf abzuzielen extremistisches oder gar terroristischen Gedankengut oder Umtriebe ausfindig zu machen (was in unserem Sinne wäre), sondern die Glaubwürdigkeit friedliebender Muslime in unserem Lande nachhaltig zu schädigen.

All das ermutigt uns aber unsere Arbeit weiter fortzusetzen. Es bestärkt uns für den friedfertigen, gemäßigten und für die überwältigende Mehrheit der Muslime verbindlichen Islam weiterhin einzutreten.


Köln, den 10.07.07

Aiman A. Mazyek
Chefredakteur islam.de





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