Artikel Montag, 25.08.2014 |  Drucken

20 Jahre Interkultureller Rat

Am 31. August 1994 ist in Frankfurt am Main der Interkulturelle Rat in Deutschland e.V. gegründet worden. Mit seinen 50 Mitgliedern und vielen Kooperationspartnern aus allen Bereichen der Gesellschaft bemüht er sich um Beiträge zur Überwindung von Rassismus. Angesichts des Antisemitismus und der zunehmenden Ablehnung von Roma, Muslimen und Flüchtlingen ist diese Arbeit heute besonders dringlich. Der Interkulturelle Rat hat die Internationalen Wochen gegen Rassismus mit jährlich über 1.000 Veranstaltungen ins Leben gerufen. Er hat Abrahamische Teams aus Juden, Christen und Muslimen gebildet, die inzwischen über 350 Veranstaltungen vor allem an Schulen durchgeführt haben und vom Bundesinnenministerium gefördert werden. Er hat den Kurdisch-Türkisch-Deutschen Dialog aufgebaut sowie Islamforen in Bund, Ländern und Gemeinden, gegen den Optionszwang  gekämpft und zahlreiche weitere Modelle gegen Rassismus initiiert.  

In diesem Jahr hat er die neue Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus eingerichtet, das Projekt „Muslime laden ein“ während der UN-Wochen gegen Rassismus gestartet und mit dem Projekt „Religionsgemeinschaften und Naturschutz“ begonnen. Aktuell wird vom Gesprächskreis Mittelmeer-Partnerschaft  eine Veranstaltung mit Eziden vorbereitet.   Anlässlich von 20 Jahren Interkultureller Rat erscheint im Berliner EB-Verlag das Buch „Interkulturelle Modelle  gegen Rassismus“, in dem Erfahrungen bei der Arbeit gegen Rassismus ausgewertet werden. Sie sind für die Zukunft wichtig angesichts des europaweit zunehmenden Rechtspopulismus und Rechtsextremismus, die im Rassismus und der Abwertung von Minderheiten wurzeln.  

Das vom Vorsitzenden und Gründer erstellte Buch mit 98 Seiten kann im Buchhandel für 9.80 Euro bezogen und von Medien kostenlos beim Interkulturellen Rat bestellt oder per Mail zugänglich gemacht werden. Weitere Auskünfte erteilt der Vorsitzende des Interkulturellen Rates, Dr. Jürgen Micksch, Tel. 06151-339971 oder Mail: mk@interkultureller-rat.de




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