Euro-islam Dienstag, 01.01.2002 |  Drucken

Euro-islam



Gudrun Wollmann schrieb:



Sehr geehrte Damen und Herren,


Ich begrüße sehr die Einrichtung eines Diskussionsforum euro-islam, obwohl ich mir noch nicht recht vorstellen kann, was sich dahinter verbirgt.

Um meinen Anteil dazu beizutragen, möchte ich zunächst ein paar Geschichten erzählen.


1.Vor 25 Jahren lag ich auf einer gynäkologischen Station in einem Kleinstadtkrankenhaus zusammen mit drei Frauen in einem Zimmer, eine meiner Bettnachbarinnen war eine Türkin. Sie war in der Klinik, da sich bei ihrer 4.Schwangerschaft Komplikationen eingestellt hatten.Wie es so ist in einem Krankenzimmer, man kommt ins Gespräch. Meine türkische Bettnachbarin erzählte, daß sie bereits drei Töchter habe, nunmehr zum viertenmal schwanger sei und befürchte, daß sie auch diesmal nicht den von ihrem Mann ersehnten Sohn bekommen würde. Daß sie aber eine weitere Schwangerschaft nicht mehr verkrafte, daß sie sich noch nicht einmal vorstellen könne, wie sie vier Kinder großziehen solle und daß sie einfach nicht mehr könne und wolle. Geprägt durch die westdeutsche Frauenbewegung war ich empört, wie sie sich dem Anspruch ihres Mannes beugen könne, solange Kinder zu bekommen, bis sie einen Sohn gebären würde. Zumal ich den Mann kennengelernt hatte, seinen liebevollen und besorgten Umgang mit den Töchtern und garnicht verstand, weshalb nun noch ein Sohn notwendig sein sollte. Meine türkische Bettnachbarin erklärte mir nun, daß es für einen türkischen Mann eben traditionell sehr wichtig sei, einen Sohn zu haben. Bei ihren Erklärungen erlebte ich sie ihrem Mann gegenüber sehr loyal, auch wenn sie sich seinen Ansprüchen nicht gewachsen fühlte. Zweifelsohne liebte sie ihn. So kamen wir ins Gespräch über das Selbstverständnis einer türkisch-muslimischen Ehefrau. Tief beeindruckt war ich über das Wissen dieser Frau, über die Art, wie sie sich mit ihrer Kultur und Geschichte auseinandersetzte, wie sie die Spannungen aushielt und in ihrer Verzweiflung ihren Tod und damit die Freigabe des Mannes als einzige Lösung sah.
Ich erfuhr eine Menge, unter anderem über die türkische Geschichte. So berichtete sie, daß unter Kemal Attatürk die türkische Gesellschaft einen abrupten Wandel erfuhr, daß bisher geltende Werte auch innerhalb der familiären Strukturen quasi per Gesetz aufgehoben und westlichen Maßstäben angeglichen wurden, daß dies für sie als Frau zwar erfreulich wäre, aber letztendlich die türkischen Männer diesem abrupten, verordneten Wechsel nicht nachvollziehen konnten und es immer noch einen Bruch gebe, wenn man traditionelle Werte und moderne Ansprüche zu vereinigen versuche. Die damaligen politischen Tendenzen der Restauration in der Türkei konnte sie mir politisch verständlich machen. Noch beeindruckter als von ihrem Wissen war ich, wie sie sich in einer fast unlösbaren Situation ihre Authentizität als türkisch-muslimische Frau zu bewahren versuchte. Sie verstand ihren Mann, deswegen akzeptierte sie ihn, sie war sich im Klaren darüber, daß sie von seinem Selbstverständnis als Mann viel profitierte, daß sie sich selbst als Frau an seiner Seite im Bedürfnis nach gelebter Weiblichkeit und dennoch unabhängiger Selbstfindung gut aufgehoben wußte, daß sie seinen Schutz auch vor Veränderung benötigte und daß er ihren Kindern ein idealer Vater war. Daß sie seinem Wunsch nach einem Sohn nicht nachkommen konnte, erlebte sie als eigene Unfähigkeit –nicht als Versagen -, daß sie mit ihrem Mann nicht darüber reden konnte, weil sie ihn nicht in Frage stellen wollte, als ein Unvermögen ihres Schicksals. Für mich als junge Frau und Mutter waren ihre Ausführungen, ihre authentische Weiblichkeit nachhaltig prägend.
Notfallmäßig mußte die Frau in eine größere Klinik verlegt werden, nachdem nach einigen Tagen eine lebensbedrohliche Komplikation eingetreten war. Zurück blieben wir drei andere Frauen. Ich hatte nicht damit gerechnet, daß die anderen beiden unserem Gespräch so intensiv gefolgt waren, bis der Ehemann mit seinen drei Kindern kam, um seine Frau zu besuchen. Er wußte noch nichts von der Verlegung. Nun bestürmten wir drei Frauen in unseren Flügelhemden –wir waren alle frisch operiert- und mit Tränen in der Stimme diesen türkischen Mann, wir flehten ihn an, er möge doch auf einen Sohn verzichten, um das Leben seiner Frau zu retten. Als er schließlich unsere radebrechenden Ausführungen verstand, war er tief erschüttert, daß ihm seine Frau nie von ihren Befürchtungen erzählt hatte, natürlich auch voller Angst, erklärte ehrlich in seiner Betroffenheit, daß ihm das Leben seiner Frau und der Mutter seiner Kinder um ein Vielfaches wichtiger sei, als ein Sohn und ging zu ihr. Zurück blieben wir drei in Sorge. Bis die "Stubenälteste" erklärte, sie würde jetzt für unsere türkische Bettnachbarin beten und wir zwei anderen schlossen uns dem an. Wir haben in dem Moment nicht einmal daran gedacht, daß das Gebet von uns drei Christinnen für eine Muslimin und ihre Familie nicht bei ein und demselben Gott landen würde. Noch heute hoffe ich, daß meine ehemalige türkische Bettnachbarin überlebt hat.

Ich würde mir wünschen, daß solche "interkulturellen" Gespräche, wie wir sie damals führten, dieser Austausch in der Not, unter weniger dramatischen Umständen möglich wird.

2.Ich arbeitete einige Jahre in einer Einrichtung für Körperbehinderte als Ärztin, in der auch viele türkische Jugendliche lebten. In dieser Einrichtung gab es einen hohen sozialpädagogischen Anspruch, Behinderte in die Gesellschaft zu integrieren, ihnen Selbstbewußtsein und Durchsetzungsfähigkeit bei zu bringen, ein gewisses dickes Fell für die Reaktionen der Umwelt auf die Behinderten und damit auch ein Selbstverständnis, das sich mehr nach den Gesetzen der Einrichtung, als denen der Realität orientierte. So war es ganz selbstverständlich und wurde eher noch als pädagogischer Erfolg gesehen, wenn türkische und deutsche Jugendliche Beziehungen eingingen, aufgrund der Behinderungen gab es genug Probleme zu bewältigen, um solche Beziehungen leben zu können, man konnte sich nicht auch noch mit ethnischen Problemen herumplagen. Dies ging solange gut, bis sich ein türkisches Mädchen völlig unerwartet umbrachte. In der Aufarbeitung des tief schockierenden Suicids stellte sich heraus, daß das Mädchen befreundet war mit einem deutschen Jugendlichen. Die Eltern, die der Förderungsmaßnahme des deutschen Staates, einschließlich Schul- und Berufsausbildung zwar zugestimmt hatten, hatten mit der Tochter jedoch andere Pläne, die sie vor deren Volljährigkeit umsetzen wollten. So war vorgesehen, daß sie zurück sollte in die Türkei und dort trotz Querschnittslähmung verheiratet werden sollte, eine Eheschließung, bei der das Mädchen nichts mit zu bestimmen hatte und die sie fürchtete, da sie realistischerweise wußte, daß ihr Wert als Frau und damit die Qualität des Ehemannes eher gering eingeschätzt wurde. Zunächst gaben sich Eltern und Erzieher gegenseitig die Schuld an dem Selbstmord des sehr beliebten Mädchens. Anders die Jugendlichen, unter denen wie gesagt auch viele Türken waren. Sie sahen in dem Verlust der Freundin eher ein Versagen beider Konzepte, ein sich selbst zu wichtig nehmen und nicht die Tatsache bedenkend, daß die Jugendliche in beiden Welten zu Hause war, von beiden okkupiert wurde und keinen Ausweg aus dem Dilemma sah. In einem tief beeindruckenden Theaterstück von einem sehr begabten türkischen jungen Mann inszeniert und dargestellt durch die teils massiv behinderten Freunde der Verstorbenen mußten wir Erwachsenen uns mit deren Sicht der Dinge auseinandersetzen. Das tat teilweise ziemlich weh und dabei wurde erst spürbar, was die Jugendliche in ihrer kulturellen Zerissenheit gelitten haben muß.

Vor allem Jugendlichen würde ich wünschen, daß heute mehr Erwachsene Verantwortung übernehmen, die kulturellen Gräben zu schließen, in denen sie sonst umkommen können.

3.Ich lebte einige Jahre in einem nordhessischen Dorf. Dort gab es einen türkischen Zahnarzt, der begeistert war für die deutsche Musik, insbesondere für Beethoven. Er organisierte mit viel zeitlichem, finanziellem und persönlichem Aufwand wöchentliche Konzertveranstaltungen, warb um das Interesse der Bevölkerung –was in nordhessischen Dörfern nicht einfach ist- und von Gästen, was dem Dorf Besucher und damit Geld, aber auch eine gewisse Reputation eintrug. Dementsprechend wurde er auch in regelmäßigen Abständen geehrt, von vielen aber auch belächelt, denn wie gesagt, ein nordhessisches Dorf und Beethoven sind nur bedingt kompatibel.
Als nun vor zwei Jahren das schwere Erdbeben in der Türkei war, veranstaltete der türkische Zahnarzt ein Benefizkonzert zugunsten der Erdbebenopfer, natürlich in der Erwartung, daß möglichst viele kommen und spenden. Dieses Konzert wurde nun auffallend schlecht besucht, worüber sich der Veranstalter verständlicherweise enttäuscht beklagte, auch öffentlich darauf hinweisend, daß er viel für die Gemeinde getan habe und nun eine kleine Gegenleistung –nicht für sich, sondern für seine in Not geratenen Landsleute- erwarte. Den Sturm der Entrüstung hätte selbst ich als leidgewohnte Deutsche nicht erwarte. Die Empörung gipfelte auf der Argumentation: "Wir lassen uns doch nicht von einem Türken vorschreiben, was wir zu tun haben, erst Beethoven und dann will er an unser Geld."

Ich wünsche mir, daß diejenigen, die aus einer anderen Kultur kommen und uns mit ihrem Engagement bereichern, mehr Schutz vor Ausbeutung genießen von offizieller staatlicher Seite.

4.Im selben Dorf lebten vor 1933 bei einer Bevölkerung von etwa 900 Einwohnern Juden und zwar so viele (ein knappes Zehntel), daß sie einen eigenen Judenfriedhof hatten und heute noch eine kleine Gedenktafel an einem Haus gegenüber von der evangelischen Kirche an die in Brand gesteckte Synagoge erinnert. Als ich in das Dorf zog, verwunderten mich anfangs einige Zigeunerfamilien (die ich jetzt so benenne, weil man sie dort so benennt), die offensichtlich in dem Dorf seßhaft geworden waren und auch irgendwie integriert waren. Und doch auch wieder nicht. Dies machte sich bemerkbar an einem Verhalten der Zigeuner, das oft provozierend schien und dennoch stillschweigend geduldet wurde –obwohl es chronisch verärgerte- und eben daran, daß es die Zigeuner im Dorf waren, auch noch nach mehreren Generationen. Ich interpretierte diesen status quo, der nicht weiter beunruhigend war, als Teil einer unvollständigen Vergangenheitsbewältigung.
Im Laufe der Jahre wurden aus unerfindlichen politischen Gründen in dem Dorf immer mehr Aussiedler aus der GUS angesiedelt, darunter viele Jugendliche, die ohne es zu wollen, ihre Heimat verlassen mußten und nun betont als Russen auftraten, vor denen sich die anderen zu fürchten hatten. Es kam, wie es kommen mußte, die Ausländerfeindlichkeit unter den deutschen Jugendlichen nahm zu. Es ging dann weiter wie im Fernsehen, die deutsch-russischen Jugendlichen waren arbeitslos, griffen zu Drogen, landeten im Gefängnis oder in irgend einer Resozialisierungsmaßnahme, Gerüchte über Waffenhandel, Vergewaltigungen, Russenmafia gingen um. Die Fremdenfeindlichkeit wurde zum Fremdenhaß, paranoid gefärbt, da eine offen Diskussion nicht möglich war. Das bringt ein Dorf ganz schön an die Grenze seiner Kompensationsfähigkeit.
In dieser Zeit der zunehmenden Zuspitzung entstand ein Phänomen, das ich zunächst auch nicht begriffen habe. Junge deutsche Mädchen aus dem Dorf suchten sich türkische Freunde aus der Nachbargemeinde, mit denen sie bald zum Leidwesen der Eltern beider Seiten unzertrennbar verbunden waren. In Gesprächen mit den Eltern und den Jugendlichen habe ich langsam verstanden, um was es ging. In der Gegend war vor einigen Jahren ein Bergwerksunglück gewesen, bei dem deutsche wie türkische Kumpel ums Leben kamen. In der gemeinsamen Trauer und in einem gelungenen Projekt der Aufarbeitung gab es keinen Unterschied mehr zwischen deutschen und türkischen Mitbürgern. Dies hatte natürlich die Heranwachsenden geprägt.
Als nun die "Fremden" –offiziell zwar deutscher als die Türken- in das labile Gleichgewicht der Dorfgemeinschaft eindrangen und dieses zu bedrohen schienen, besannen sich die Jugendlichen der Ressourcen ihrer Eltern und verbündeten sich –Deutsche und Türken, -oder soll man sagen, türkischstämmige Deutsche.

Ich würde mir wünschen, daß man die Realität der jugendlichen und jungen erwachsenen Deutschen und türkischstämmigen Deutschen, die ein Leben ohne einander garnicht kennen, ernster nimmt, um von ihnen zu lernen. Es gibt viel mehr Konflikte zwischen ihnen, als wir ahnen. Aber auch enorm viel Lösungskompetenz.

5.Mein Sohn lebte eine Zeit lang in Berlin Wedding. Sein Vermieter war Türke. Als ich meinen Sohn besuchte, war ich beeindruckt von der ganz eigenen türkisch- deutschen Kultur, die dort in der dritten Generation gelebt wurde. Der Vermieter meines Sohnes lud mich zum Kaffee ein. Dabei sagte er anerkennend zu mir, daß mein Sohn schwer in Ordnung wäre. Selten war ich so stolz in meinem Leben.

Ich wünsche mir, daß wir lernen, auf das stolz zu sein, was wir gemeinsam schaffen.



Was hat das alles nun mit Euro-islam zu tun?

Ich wollte mit den Beispielen zeigen, daß wir in Deutschland schon längst eine deutsch-türkische, bzw. christlich-muslimische Kultur haben, die zu tagtäglichen Begegnungen und Erlebnissen positiver oder negativer Art führt. Es wäre nun ein Rückfall in die Fehler der Vergangenheit, wenn man nunmehr wieder eine künstliche Trennung einführt, die im Erleben des Einzelnen gar keinen Platz hat, genauso wenig, wie sich Juden in ihrem Alltag als Juden fühlten, oder Deutsche sich ständig als Deutsche fühlen. Man ist vielleicht anders, mehr auch nicht. Sind Hamburger und Bayern etwa gleich?

Man ist also normal anders, sich auch normal fremd manchmal, laßt uns das nicht ideologisieren!

Dazu brauchen wir in Deutschland Europa und Europa braucht uns mit der Erfahrung der Hinterfragung.

Als Christin definiere ich mich über meinen Glauben und über eine gewisse Haltung, die ich in meinen Entscheidungen im Alltag einnehme und umzusetzen suche. Dabei kann mein Anderssein auch Inhalt für eine kontroverse Auseinandersetzung sein. Aber –sind Christen alle gleich, oder Muslime, oder Juden?

Laßt uns aus der Geschichte lernen, nicht sie wiederholen.

Die Deutschen können nicht dem Kaiserreich nachtrauern, mit seinen bekanntlich guten Beziehungen zu den Muselmanen, die immer aber Menschen zweiter Klasse waren, auch nicht unseren Verbündeten in zwei Weltkriegen, in die wir sie hineinzogen und in die sie sich hineinziehen ließen. Die Muslime werden sich die Hoffnung auf ein großosmanisches Reich, eine Beherrschung der westlichen Welt durch den Islam genauso abgewöhnen müssen, wie die Vorstellung, die Deutschen hätten noch eine Bringschuld.

Das Ganze wird viel einfacher, schaut man sich über die Grenzen Deutschland blickend in Europa um, wo es fast überall eine christlich-muslimische Tradition gibt, allerdings jeweils spezifisch anders.

In Frankreich sind es die Muslime Nordafrikas, die während der Kolonialisation Franzosen waren, ohne daß die Fragen der gegenseitigen Zusammengehörigkeit und Abgrenzung geklärt wären.

In Großbritannien sind es Muslime unterschiedlicher Herkunft, in ethnischen Gruppen zusammengefaßt und toleriert, aber auch mit der Gefahr der Ghettoisierung.

Die Holländer haben besondere Beziehungen zu den indonesischen Muslimen.

Die Griechen kappeln sich als nächste Nachbar am häufigsten mit der Türkei, hier scheint der alte Konflikt zwischen byzantinischem und osmanischem Reich seine letzten Strohfeuer abzubrennen und dennoch wissen wir spätestens seit Homer, daß der eine Kulturrraum ohne den anderen garnicht existieren könnte.

In Spanien ist die Verknüpfung von islamischer und christlicher Kultur teilweise so innig, daß man leichter die Frage, was zuerst da war, die Henne oder das Ei, beantworten könnte, als dies wieder auseinander zu definieren.

Südosteuropa fühlt sich immer noch als Tor zum Islam, das man entweder mit brutaler Gewalt schließen muß, oder auch mal öffnen könnte, mit großem, gerade mal eingedämmten Konfliktpotential und furchtbaren gegenseitigen Verletzungen

In der GUS haben lange Zeit andere Probleme im Vordergrund gestanden, als die Frage der Religionszugehörigkeit, in einem Land, in dem muslimische, griechisch-orthodoxe, römisch-katholische Arbeiter und Bauern gleichermaßen die Sowjetdiktatur genießen durften. Und in dem sich erst noch entscheiden muß, ob der Konflikt zwischen der griechisch-orthodoxen und der römisch-katholischen Kirche geringer ausfällt, als der mit dem Islam.

Und das protestantische Nordeuropa ist mangels Masse vorbildlich in seiner Toleranz und Integrationsfähigkeit.

Also, betrachtet man Europa als Ganzes, so sind die Probleme zwischen der christlichen und muslimischen Kultur vielschichtig, so vielschichtig wie das Leben und kann nur aus der Lebensrealität im Alltagsdialog angegangen werden.

In diesem Sinne, ein schönes Neues Jahr,

Gudrun Wollmann

Am Mühlrain 24e

69151 Neckargemünd

wollmann.g@debitel.net






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