Newsnational Dienstag, 13.03.2018 |  Drucken

Delegation von Erzbischöfin zu Besuch in der Tarik-Moschee

ZMD empfing die Delegation der Erzbischöfin Antje Jackelén aus Schweden - Informationsaustausch über Programme und Projekte des ZMD - Ziel: europäische Vernetzung für gemeinsamen "Religionen-Kongress" 2022

Am 10. März 2018 hat eine Delegation im Auftrag der Erbischöfin von Schweden Antje Jackelén den Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) besucht. Die Delegation wurde in Frankfurt am Main vom Generalsekretär des ZMD Abdassamd El Yazidi, dem Mitglied des Gelehrtenrates Sheikh Mbarek Kounta sowie dem hessischen Landesvorsitzenden des ZMD Said Barkan in der Tarik-Moschee empfangen.

Frau Dr. Anna Hjälm und Herr Rev. Dirk Ficca informierten sich über die Arbeit des ZMD im Allgemeinen und insbesondere aber auch über die Herausforderung und das Engagement der deutschen Religionsgemeinschaften im Bezug auf ihre Arbeit mit geflüchteten Menschen in Deutschland. Ziel des Treffens ist die europäische Vernetzung als Vorbereitung für einen Kongress im Jahr 2022. An diesem sollen die großen Religionsgemeinschaften und konfessionellen Wohlfahrtsverbände teilnehmen. Vor diesem Hintergrund traf sich die Delegation in Deutschland auch mit der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), dem Caritasverband und dem Malteserverband sowie mit dem ZMD als islamische Religionsgemeinschaft.

Die Delegation aus Schweden zeigte sich beeindruckt über das große ehrenamtliche Engagement des Zentralrat der Muslime in Deutschland bei der Unterstützung und Integration der Geflüchteten in die Gesellschaft. Das ZMD-Projekt „Wir sind Paten“ mit über 15 Zweigbüros deutschlandweit, welches tausenden geflüchteten Menschen täglich als Anlauf- und Beratungsstellen gilt und den Kontakt zu einheimischen Paten herstellt, ist auf besonderes Interesse bei den Gästen gestoßen.

Ebenso zeigte sich die schwedische Delegation sehr von der ehrenamtlichen Arbeit der Moscheen und der Muslime in Deutschland beeindruckt, als die ZMD-Vertreter die religiöse-sozialei Betreuung sowie die Bildungs- und Freizeitangebote als wichtige Maßnahmen der Integration im Einzelnen erläuterten.




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