Newsnational Samstag, 06.09.2014 |  Drucken

19.09.2014 Nach dem Freitagsgebet: "Muslime stehen auf gegen Hass und Unrecht"

Angesichts der jüngsten Brandanschläge auf mittlerweile 5 Moscheen in den letzten 3 Wochen und einer Synagoge, die Kriege im Nahen Osten, Syrien und Irak, wollen die Muslime bundesweit gegen Hass und Gewalt und für den Frieden hierzulande und in der Welt deutlich ihre Stimme erheben.

Unter dem Motto „Muslime stehen auf gegen Hass und Unrecht“ wollen die vier im Koordinationsrat der Muslime (KRM) vertretenen Religionsgemeinschaften (DITIB, Islamrat, VIKZ und ZMD) und ihre angeschlossenen Landes- und Regionalverbände am 19.09.2014 in ihren über 2000 Moscheen eine bundesweite Aktion durchführen, welche in sieben ausgewählten Städten im Anschluss des muslimischen Freitagsgebetes mit einer Mahnwache und Friedenskundgebung gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern vor Ort begleitet wird.

Dazu sagte der KRM-Sprecher Ali Kizilkaya heute in Köln: „Wir rufen alle dazu auf, sich friedliebend zu verhalten, die Stimme gegen Rassismus zu erheben, gemeinsam einzustehen für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und Extremismus jeglicher Couleur eine Absage zu erteilen. Wir erhoffen uns durch das Vorleben eines friedvollen Miteinanders in Deutschland auch eine positive Signalwirkung auch auf die Konfliktherde im Nahen Osten“.

Angesichts der jüngsten Brandanschläge auf mittlerweile 5 Moscheen in den letzten 3 Wochen und einer Synagoge, die Kriege im Nahen Osten, Syrien und Irak, wollen die Muslime bundesweit, insbesondere in den Städten Berlin, Hamburg, Mölln, Bielefeld, Oldenburg, Frankfurt und Stuttgart stellvertretend mit Vertretern aus Religion, Politik und Gesellschaft gegen Hass und Gewalt und für den Frieden hierzulande und in der Welt deutlich ihre Stimme erheben.



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