Newsnational Mittwoch, 07.08.2013 |  Drucken

KRM gratuliert zum Fest des Fastenbrechens - Id al-Fitr

Bundespräsident Joachim Gauck sendet Grußbotschaft (hier im Original abrufbar) an die Muslime in Deutschland - Auch die beiden großen Kirchen mit ihren Würdenträger schrieben Glückwünsche - Aiman Mazyek: "„Eine gesegnete Zeit für die Muslime geht nun zu Ende"

Der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM), ein Zusammenschluss von DITIB, Islamrat, VIKZ und  ZMD gibt bekannt, dass die Muslime heute ihren letzten Fastentag haben und die Fastenzeit damit heute Abend endet.

Das dreitägige Fest des Fastenbrechens (Id al-Fitr) beginnt somit am 8. August 2013. Der KRM wünscht allen Muslimen ein gesegnetes und besinnliches Ramadanfest.

Dazu sagte der KRM-Sprecher Aiman Mazyek heute in Köln: „Eine besonders gesegnete Zeit für die Muslime geht nun zu Ende. Möge der Ramadan zur inneren Einkehr beim Fasten und bei den täglichen Gebeten genutzt worden sein und möge Gott unsere Bittgebete - nicht zuletzt für alle bedürftigen und notleidenden Menschen in der Welt -  erhört haben. Wir wünschen zugleich allen Menschen Frieden und Gerechtigkeit, insbesondere den Menschen derzeit in Syrien, Ägypten und in Myanmar“.

Zum Ramadanfest gehen die Muslime morgens früh zum Festgottesdienst in die Moschee und danach besuchen und beschenken sich die Familien und Verwandten. „Das Fest ist dafür da, um Freundschaften zu festigen, sich gegenseitig zu besuchen, Kinder zu beschenken und Armen und Bedürftigen zu helfen“, sagte Mazyek abschließend.

Bundespräsident Gauck sandte Anfang der Woche eine zweiseitige persönliche Grußbotschaft zum Fest der Muslime an den Zentralrat. U.a. schrieb er:

„Je nachdem, woher man kommt, wird dieses Fest unterschiedlich lang und bunt gefeiert. Die einen besuchen die Moschee zum Gebet und die Gräber, um der Toten zu gedenken. Andere lesen Koransuren und sprechen Bittgebete. Viele besuchen zu diesem Fest Freunde und Verwandte, gratulieren einander und verbringen schöne und anregende Stunden beim Festessen in der Gemeinschaft mit Menschen, die Ihnen nahestehen.

Das Zusammenleben in Vielfalt geschieht nicht von alleine. Es braucht Einsatz und Vertrauen, es braucht den guten Willen und die Bereitschaft jedes Einzelnen. Angesichts von Unfrieden und Gewalt, von Flucht und Vertreibung in anderen Teilen der Welt, sind wir dankbar für das gelingende Miteinander in unserem Land. Ich wünsche allen, die das Fest des Fastenbrechens begehen, Freude,  ein harmonisches Miteinander  und  Kraft für die Bewältigung aller kommenden Aufgaben.“ Vollständiger Brief des Bundespräsidenten im Original hier abrufbar.


Sowohl der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Nicolaus Schneider, als auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) Erzbischof Dr. Robert Zollitsch hoben die gemeinsamen Aufgaben und die Verantwortung als Gläubige von Christen und Muslimen in ihren Grußwort hervor. Zollitsch zitierte u.a. ein Hadith des Propheten im Bezug auf die gute Nachbarschaft und Schneider setzt auf den konstruktiven muslimisch-christlichen Dialog. Die vollständigen Grußworte könne auch hier im im Original eingesehen werden, sowie weiterer Gruwßworte an die Muslime hoher chrisitlicher Würdenträger aus den verschiedenen Bundesländern.



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