Artikel Dienstag, 28.05.2013 |  Drucken

Rat der Imame verurteilt bestialischen Mord an britischen Soldaten – Appell an die Medien

Mit Bestürzung nahm der Rat der Gelehrten und Imame in Deutschland e.V. (RiGD) den Vorfall der Tötung eins britischen Soldaten am Tag auf offener Straße in einem Viertel der britischen Hauptstadt London zur Kenntnis. Der Rat der Imame und Gelehrte in Deutschland e. V., ein Mitglied des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD), spricht der Familie des Opfers sowie der ganzen britischen Gesellschaft sein tiefes Mitleid aus. Er versichert, dass es für diese bestialische Tat keine Rechtfertigung gibt, insbesondere gibt es für die heimtückische Tötung eines Menschen, dessen Tötung Allah ohne klares Urteil für unzulässig erklärt hat, keine Rechtfertigung aus irgendeiner Religion, egal, wie diese Religion heißen mag. Es gibt für den Bestialismus auch keine Rechtfertigung, abgesehen davon, welchen Rang und welchen Status der Täter hat.

In diesem Zusammenhang unterstreicht der RiGD, dessen Imame die religiöse Rechtleitung in mehr als 100 Moscheen in Deutschland verantworten, seine aufrichtige konsequente Ablehnung von allem, was terroristisch und terrorismus-förderlich ist, sei dies tätlicher oder verbaler Natur. Er verurteilt zudem alles, was das friedliche Zusammenleben der Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen in der britischen Gesellschaft und in ganz Europa trüben mag.

Zudem appellieren wir an die britische Regierung, an die religiösen Gruppierungen und die Organisationen der Zivilgesellschaft in Großbritannien, diesen Einzelfall mit größter Weisheit zu behandeln, damit er den Zusammenhalt der britischen Gesellschaft nicht sprengt und damit dieser Vorfall nicht als Vorwand genützt wird, um den Muslimen in Großbritannien Schaden zuzufügen, die bekanntlich und nachweislich in ihr Heimatland Großbritannien innig verbunden sind.

Zudem appellieren wir insbesondere an die Massenmedien in und außerhalb Großbritannien, über diesen Einzelfall ausgewogen zu berichten und die Werte des Zusammenlebens der Religionen und Kulturen nicht auszuhebeln.



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