Newsnational Donnerstag, 26.04.2007 |  Drucken

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„Gemeinsam für Vertrauen – gemeinsam gegen Extremismus und Gewalt“

Erste Fachtagung der Polizei von NRW, Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) und Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB)

Mit dem Landeskriminalamt NRW (LKA NRW) veranstaltet der Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V. (ZMD) und die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB) die erste landesweite Fachtagung: „Gemeinsam für Vertrauen – gemeinsam gegen Extremismus und Gewalt“.

Diese Fachtagung ist die Impulsveranstaltung für die örtlichen Polizeibehörden und Moscheevereine im Lande Nordrhein-Westfalen im Rahmen der 2005 begonnenen vertrauensbildenden Maßnahmen zwischen den Sicherheitsbehörden und muslimischen Organisationen in Bund und Ländern.

In Podiumsdiskussionen werden namhafte Wissenschaftler, Experten und Muslime anhand aktueller Analysen die Problemlage darstellen und diskutieren. Weiterhin werden bereits bestehende lokale Initiativen der Vertrauensbildung des Landes NRW aufgezeigt.

Seit Jahren macht der ZMD in Symposien, Veranstaltungen und Presseverlautbaren deutlich, dass die überwältigende Mehrheit der Muslime in Deutschland sich nicht gefallen lässt, wenn ihre Religion von Extremisten und Terroristen missbraucht und instrumentalisiert werden.
In den Verlautbarungen wird Gewalt und Terror, der im Namen des Islams begangen wird, auf das Schärfste verurteilt und abgelehnt.

Die Aufgabe des ZMD im Zusammenhang dieser ersten landesweiten Veranstaltung mit dem LKA sieht er besonders darin, die Aktivitäten, Aufklärung und Fortbildung in den Gemeinden, die der Immunisierung gegenüber extremistischen Gedankengut verhilft, aufzuzeigen und mit den örtlichen Polizeibehörden auszutauschen.

Der Vorsitzende Dr. Ayyub Axel Köhler sagte im Vorfeld der Tagung am heutigen Donnerstag dazu: „Wir haben uns immer für eine Perspektive des gelebten Islam im Westen eingesetzt und so durch Wort und Tat eine Alternative zum fundamentalistischen Gedankengut geschaffen“.

Der ZMD weist immer zudem immer wieder darauf hin, dass die Muslime sich durch weltweite Anschläge doppelt betroffen sehen. „Sie haben Angst, so wie jeder andere vor Anschlägen, da sie als Teil der Gesamtgesellschaft natürlich auch Opfer sind oder werden können.“, so Aiman Mazyek, ZMD-Generalsekretär, der auch auf der Tagung sprechen wird.
Mazyek weiter: „Muslime sind zunehmend einem Generalverdacht ausgesetzt, zudem wird nicht scharf genug zwischen Terror und Islam unterscheidet.“







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