Artikel Samstag, 02.03.2013 |  Drucken

Das Abrahamische Forum des Interkulturellen Rates macht weiter

Beim Interkulturellen Rat können Abrahamische Teams angefragt werden. Jüdische, christliche und muslimische Persönlichkeiten sind bereit, zu Veranstaltungen in Schulen, Universitäten oder andere Einrichtungen zu kommen. Dort stellen sie die Positionen ihrer Religionen zu unterschiedlichen Themen vor und diskutieren mit Teilnehmenden.

Besonders gefördert wird der Einsatz in Synagogen und Moscheen. Der Interkulturelle Rat hat bisher über 300 Dialoge organisiert, bei denen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der abrahamischen Religionen erörtert werden. Ziel der Veranstaltungen ist es, das Miteinander von Juden, Christen und Muslimen zu verbessern. Die auch in der Mitte der Gesellschaft verbreiteten antisemitischen und antimuslimischen Vorurteile sollen dadurch abgebaut werden.

Der Einsatz Abrahamischer Teams wird in diesem Jahr wieder vom Bundesministerium des Innern gefördert. Damit ist es möglich, Abrahamische Teams bundesweit zu grundlegenden und auch aktuellen Themen zu entsenden. Abrahamische Teams können auch bei Fortbildungen für Lehrpersonal oder bei abrahamisch gestalteten Festen mitwirken.

Die Arbeit der Teams wird vom Abrahamischen Forum in Deutschland begleitet, einer Einrichtung der Karl Konrad und Ria Groeben Stiftung beim Interkulturellen Rat. Dem Abrahamischen Forum gehören Persönlichkeiten aus dem Judentum, Christentum, Islam und dem Bahai´tum an sowie Wissenschaftler und Experten. Bei der gestrigen Sitzung in Frankfurt/M. wurde als neues Mitglied Aiman Mazyek aufgenommen, der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland.
 
Anträge für Abrahamische Teams können direkt beim Interkulturellen Rat gestellt werden. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage www.interkultureller-rat.de




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