Newsnational Dienstag, 14.03.2023 |  Drucken


"Muslime sind willkommen"-Schild und Blumenniederlegung am Terroranschlagsort Christchurch kurz nach dem 15. März 2019
"Muslime sind willkommen"-Schild und Blumenniederlegung am Terroranschlagsort Christchurch kurz nach dem 15. März 2019

ZMD zum UN-Tag gegen Muslimfeindlichkeit und 4. Jahrestag der Terroranschläge in Christchurch

Aiman Mazyek: "Hass und Verachtung gegenüber Muslimen machen nicht bei Worten Halt. Wir müssen uns viel entschiedener gegen Muslimfeindlichkeit auch in unserer Gesellschaft zur Wehr setzen."

Die Vereinten Nationen haben den morgigen Tag, den 15. März, zum Internationalen Tag zur Bekämpfung von Muslimfeindlichkeit erklärt. Der Tag ist auch gleichsam der vierte Jahrestag der muslimfeindlichen Terroranschläge auf betende Gläubige in zwei Moscheen in Christchurch (Neuseeland), dem 51 Menschen zum Opfer fielen.

Dazu sagt der ZMD-Vorsitzende Aiman Mazyek: „Wir sind leider jeden Tag und weltweit Zeugen dieser menschenverachtenden Haltung, wo Hass und Vorurteile gegenüber Muslimen ausgegossen werden. Dieser Tag erinnert uns eindringlich daran, dass alle Menschen eine Würde haben, wir die Vielfalt der Religionen und Weltanschauungen achten, die die Basis jedes friedvollen Zusammenlebens ist“.

Der ZMD-Vorsitzende führte mit Blick auf den morgigen Tag gegen Muslimfeindlichkeit und Jahrestages der Terroranschläge in Christchurch zudem an: „Die schrecklichen Anschläge in Christchurch halten uns schmerzhaft vor Augen, dass Hass und Verachtung gegenüber Muslimen nicht bei Worten Halt machen, sondern dass daraus Taten werden können. Es macht deutlich, dass wir uns viel entschiedener gegen Muslimfeindlichkeit auch in unserer Gesellschaft zur Wehr setzen müssen, auch wenn sie manchmal scheinheilig als Islamkritik daherkommt. Denn aus Worten können Taten werden.“

Einmal mehr untermauerte der ZMD seine Forderung, wonach die Einsetzung eines Beauftragten gegen Muslimfeindlichkeit und für Muslimisches Leben hierzulande „höchste Zeit ist“ und appellierte an die Bundesregierung diesen „notwendigen Schritt“ zu unternehmen.



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