Newsnational Dienstag, 24.01.2017 |  Drucken

Erste Fortbildung für die islamische Gefängnisseelsorge des ZMD

Professionalisierung islamischer Seelsorge in Gefängnisen, Krankenhäusern und der Bundeswehr - zukünftig geplant islamische Krankenhausseelsorge

Am 14.01.2017 fand die erste Fortbildung für die islamische Gefängnisseelsorge des ZMD in Düsseldorf statt.

Diese Fachschulung gehört zu einem Projekt des ZMD die islamische Seelsorge in den Bereichen Gefängnis, Krankenhaus und Bundeswehr weiter zu professionalisieren, an. Über zwei Tage wurden 18 Fachkräfte (Imame und Islamwissenschaftler) durch Fachdozenten der unterschiedlichen Kernbereiche, wie Islamwissenschaft, Soziologie, Pädagogik, Didaktik und Psychologie, für den Bereich der islamischen Gefängnisseelsorge geschult. Darüber hinaus wurden die spezifischen Bereiche der Deradikalisierung Gefängnissicherheit, Gefängnisordnung und Haftentlassung intensiv erörtert.




Ismail E. Gunija, der Koordinator, der Fortbildung betont: „Diese erste Fachschulung ist ein wichtiger Schritt in der Implementierung und Professionalisierung der islamischen Gefängnisseelsorge und zeigt, dass die Muslime in Deutschland über eine große Bandbreite von geeigneten Fachpersonal verfügen, die sowohl die theologischen, sozialen und sprachlichen Anforderungen, in diesem Bereich, erfüllen.“ Neben dem Modul der islamischen Gefängnisseelsorge, plant der ZMD in diesem Jahr noch vergleichbare Fortbildungen in den Bereichen der islamischen Krankenhausseelsorge und Seelsorge bei der Bundeswehr.

Gunija überreichte gemeinsam mit dem NRW-Vorsitzenden Samir Bouaissa entsprechen Zertifikate und beide gratulierten im Namen des ZMD allen Teilnehmern und Kursabsolventen für diesen gelungenen Start und viel Erfolg in ihrer weiteren Arbeit.



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