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Mittwoch, 03.01.2024


Zentralrat der Muslime in Deutschland sammelt Spenden für Flut- und Erdbebenopfer in Libyen und Marokko

Pfadfinder in Libyen erhalten Unterstützung für psychlogische und seelsorgerische Betreuung für die Opfer der Flutkatastrophe

Berlin/Tripolis/Rabbat - Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) hat über seine Gemeinden Spenden für die Opfer von Überschwemmungen in Libyen sowie Erdbeben in Marokko sammeln lassen und nun die Gelder an die Betroffenen übergeben. Im Oktober 2023 war es dann so weit. Der deutschen Botschafter Michael Ohnmacht in Tripolis überreichet diese an die lybischen Pfadfinder. Dazu sagte er: "Ein wunderbarer Besuch bei der Pfadfinder-Kommission in Tripolis, bei dem ich die Gelegenheit hatte, einen Teil des Trainings für spezialisierte Führungskräfte im Bereich Psychologie zum Umgang mit Vertriebenen aus Katastrophengebieten zu besuchen. Im Namen des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD) habe ich die Unterstützung für die Opfer der Überschwemmungen in Libyen übereicht“.




Der Vorsitzende des ZMD, Aiman Mazyek, dankte in einer Erklärung seinen Gemeinden und Unterstützern für die großzügige Hilfsaktionen. "Tausend Dank und Gott vergelt's den Gemeinden, die unterstützt haben, ebenso übrigens für die Erdbebenopfer in Marokko, und danke an den Deutschen Botschafter, der die Logistik in Libyen unter diesen schweren Bedingungen möglich gemacht hat." Die Spenden werden dazu beitragen, den Flut- und Erdbebenopfern in Libyen und Marokko dringend benötigte Unterstützung zukommen zu lassen. Die libyschen Pfadfinder, die in der Bewältigung vor allen der seelischen und psychologischen Folgen der Naturkatastrophen eine wichtige Rolle spielen, und in Marokko humanitäre Hilfsorganisation, die den Wiederaufbau zerstörter Stätte betreiben, werden so in ihrer Arbeit gestärkt.