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Donnerstag, 20.04.2023


Foto: Frank Pfuhl

Emine Demirbüken-Wegner ist neue Reinickendorfer Bezirksbürgermeisterin

Damit trägt erstmals in Deutschland eine Muslima politische Verantwortung für eine Kommune mit mehr als einer viertel Million Bürgern – ZMD Vorsitzender Aiman Mazyek gratuliert zum Wahlsieg

(RaNa) Am 19. April haben die Bezirksverordneten von Reinickendorf Emine Demirbüken-Wegner (CDU) mit großer Mehrheit zur Bezirksbürgermeisterin dieses Berliner Bezirks gewählt. Er umfasst knapp 270.000 Einwohner. Von 54 abgegebenen Stimmen entfielen 39 auf Emine Demirbüken-Wegner. Damit trägt erstmals in Deutschland eine Muslima politische Verantwortung für eine Kommune mit mehr als einer viertel Million Bürgern.

Emine Demirbüken-Wegner kam 1961 in der Türkei zur Welt. Als sogenannte „Gastarbeiter“ gingen ihre Eltern 1969 zur Arbeitsaufnahme nach Berlin.
Nach dem Studium arbeitete sie beim Sender Freies Berlin im Hörfunk von 1983 bis 1988. Sie war zwei Jahrzehnte lang im Rathaus Schöneberg als Integrationsbeauftragte tätig sowie zehn Jahre lang als Abgeordnete im Preußischen Landtag. Von 2011 bis 2016 war sie Staatssekretärin im Land Berlin in der Senatsverwaltung für Gesundheit. 

Emine Demirbüken-Wegner erklärte nach ihrer Wahl: „Ich bin dankbar für dieses Votum des Bezirks, das ich mit Demut annehme. Nun werde ich mit ganzer Kraft mit den Menschen und für die Menschen arbeiten“. 

ZMD-Vorsitzender Aiman Mazyek zeigte sich über die Wahl von Emine Demirbüken-Wegner zur Bezirksbürgermeisterin in Reinickendorf sehr erfreut und gratulierte ihr zum Amt: „Meine herzliche Gratulation an Emine Demirbüken-Wegner für das neue Amt als Bezirksbürgermeisterin. Ich bin mir sicher, dass sie dir ihr vertrauten Aufgaben mit größter Verantwortung erfüllen wird, denn ihr jahrzehntelanges Engagement sowie ihre Erfahrungen und ihre Expertise sprechen für sich.“