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Freitag, 17.06.2022


„Schulter an Schulter“ erhält Auszeichnung

Ein Projekt, indem Juden, Christen und Muslime arbeiten und der ZMD Mitbegründer ist

Die Initiative SaS stößt solidarische Aktionen nach rassistischen und antisemitischen Anfeindungen an und steht für eine vielfältige und menschenfreundliche Gesellschaft ein. Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wurde das Projekt vor drei Jahren zusammen vom Theologen und Soziologen Dr. Jürgen Micksch, dem Direktor des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Hessen, Daniel Neumann und dem Generalsekretär des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD) Abdassamad El Yazidi mit dem Ziel gegründet, sich mit den Opfern von Rassismus und Gewalt zu solidarisieren und ihnen Unterstützung anzubieten. Das bundesweite Netzwerk setzt sich aus engagierten Personen, Institutionen, Vereinen und Bündnissen zusammen. Auch religiöse Gemeinden wie Kirchen, Moscheen und Synagogen sind Teil des Netzwerkes, u. a. sitzen im Beirat der ZMD-Vorsitzende Aiman Mazyek und Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland.

Abdassamad El Yazidi nahm als Repräsentant der Organsiation „Schulter an Schulter“ den Preis entgegen und kommentierte: „Es ist mir eine Ehre die heutige Auszeichnung entgegenzunehmen. Sie bestärkt uns in unserem Vorhaben, den zahlreichen und vielfältigen Formen von Diskriminierung und Gewalt entgegenzutreten und die Solidarität mit den Opfern noch sichtbarer zu machen.“