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Dienstag, 22.02.2022


ZMD-Generalsekretär Abdassamad El Yazidi zu Gast bei der Internationalen Konferenz des hohen Rates für islamische Angelegenheiten in Kairo

Muslime in Deutschland 'eingebürgert'

ZMD-Generalsekretär Abdassamad El Yazidi nahm an internationaler Jahreskonferenz des ägyptischen hohen Rates für islamische Angelegenheiten in Kairo teil

In seiner Rede befasste sich El Yazidi mit der Lebenswelt muslimischer Bürger in westlichen Ländern. Darin hob er die Vielfalt an Kulturen, Ethnien und Religionen hervor, die den Westen auszeichnen. Er unterstrich gleichzeitig die Pluralität in der Medina des Propheten als beispielhaften Weg, getragen von Respekt im Lichte eines inkludierenden Bürgerschaftsgedanken.

Anknüpfend an diese Botschaft gab El-Yazidi deutlich zum Ausdruck, dass Muslime im Westen als Teil der Gesellschaft zu einer Bereicherung des Zusammenlebens beitragen. „Angesichts realer Bedrohungen muslimischen Lebens durch den Rechtsextremismus und andere Formen des Extremismus, dürfe sich die Gesellschaft jedoch nicht weiter spalten und gegeneinander ausspielen lassen“, so El-Yazidi.

El-Yazidi lobte die Bemühungen des hohen Rates für Islamische Angelegenheiten auf diesem Gebiet, einschließlich der Organisation dieser Konferenz, an der Gelehrte, Intellektuelle und Politiker aus mehr als 40 Ländern teilnahmen.

Auf Einladung des ägyptischen Ministers für religiöse Angelegenheiten, S.E Dr. Mohamed Mokhtar Gomaa, nahm der Generalsekretär des Zentralrates der Muslime in Deutschland an der 32. Internationalen Konferenz des hohen Rates für islamische Angelegenheiten zum Thema: „Die Bürgerschaft und ihre Auswirkungen auf den gesellschaftlichen und globalen Frieden“ in Ägypten vom 12-13.02.2022 in Kairo teil.


El Yazidi während seiner Rede über Muslime im Westen