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Leserbriefe

Mittwoch, 05.03.2003



Metin Kaya: meine Gefühle über die aktuellen Geschehnisse schrieb:


Ich möchte meine momentanen Gefühle über die aktuellen Geschehnisse in der Weltpolitik schriftlich festhalten.

Meine momentane Verbitterung ist unermesslich. Der große Aggressor USA versucht immer noch einem Krieg gegen den Irak trotz internationaler Ablehnung, zumeist auch in der westlichen Welt, zu führen.
Eingeleitet von Deutschland nimmt die Ablehnung für einen Krieg im Irak immer mehr zu.
Die Islamischen Länder müssen aus diesen Entwicklungen ihre Lehren ziehen.
Der Protest Deutschlands und Frankreichs ist nicht humanitärer Natur. Sie verfolgen lediglich wirtschaftliche Zwecke oder wie es im Falle Deutschlands ist, zudem noch wahlkampftaktische Zwecke.
Aus der grundlegenden Haltung des ganzen Westens wird deutlich, dass die konservativen Kreise, vom Gedanken des Feindbilds des Islams getragen, für einen Irakkrieg sind.
Linke Gruppen, denen der Gedanke der christlichen Weltmacht in Ihrer Entscheidungsfindung nicht ausschlaggebend ist, tendieren zu einer Ablehnung eines Krieges.
Unzweifelhaft muss Saddam Hussein, ein Produkt des Westens, beseitigt werden, damit das Bild des Islams keinen weiteren Schaden nimmt.
Die ohnehin kritischen Stimmen gegen den Islam erhalten durch die mediale Berichterstattung ihre Bestätigung. Der Konsument der medialen Propaganda differenziert zumeist in dieser Frage nicht zwischen Islam oder Saddam.
Für sie ist es wieder einmal Typisch, dass der Islam eine aggressive Religion ist und eine Gefahr für ihre westliche von menschlichen Werten arme Welt darstellt.

Wie es bedeutungsgemäß im Koran geschrieben steht `meidet sie, denn sie werden nie deine Freunde werden`, sollten alle Moslems auf der Welt endlich der Heuchlerei ein Ende bereiten und sich auf seine Freunde besinnen. Der einzige Freund der Moslems ist nur der Moslem.

Das Gift des Kapitalismus hat die Moslems auf der ganzen Erde gespalten. Die Gier nach Macht, Geld und die allgemein in der Islamischen Welt weit verbreitete Korruption müssen ein Ende finden.

Während die Christliche Welt sich miteinander verbrüdert, verschlafen die Moslems die Zeichen der Zeit.

Die Regierungen der Arabischen Welt sind nur auf ihre Petrodollars aus.

Diese müssen ebenso wie Saddam abgeschafft werden, damit der Islam wieder zu alter Pracht wieder finden kann.