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Donnerstag, 22.12.2011

Bei Air-Berlin wird jetzt auch arabisch gesprochen

Wieder einmal helfen Araber deutsche Großunternehmen aus der Patsche, retten deutsche Arbeitsplätze und sorgen für mehr Wettbewerb in Deutschland - Fluggäste können sich freuen

Für den neuen Air-Berlin-Chef Hartmut Mehdorn muss es wie ein Märchen aus 1001 Nacht geklungen haben. Die arabische Fluggesellschaft Etihad (arabisch, und heißt Vereinigung) aus Abu Dhabi kauft sich mit 73 Millionen Euro bei der angeschlagenen Air Berlin ein und eröffnet ihr zusätzlich eine Kreditlinie von rund 200 Millionen Euro. Air Berlin sitzt dadurch nicht mehr alleine auf einem Berg von mehr als 600 Millionen Schulden. Die erst vor acht Jahren von der Herrscherfamilie al-Nahyan in den Vereinigten Arabischen Emiraten gegründete Fluggesellschaft Etihad Airways wird mit knapp 30 Prozent größter Einzelaktionär von Air Berlin.

Und wieder einmal helfen Araber deutsche Großunternehmen aus der Patsche, retten deutsche Arbeitsplätze und sorgen obendrein wie hier diesem Fall auch noch für mehr Wettbewerb am deutschen Flughimmel (siehe untere Links).

Denn nicht nur Air-Berlin und mit ihr das Personal profitiert von dieser Zusammenkunft sondern über kurz oder lang wohl jeder Passagier in Deutschland. Überlebt Air Berlin, hat der Wettbewerb im deutschen Luftverkehr eine Zukunft.

Auch Touristen und Geschäftsreisende können aufatmen, denn die Lufthansa wird bis auf weiteres kein Monopolist auf innerdeutschen Strecken sein. Nach wie vor ist Air Berlin dort der einzige echte Rivale der Lufthansa.

"Ein Geschenk des Himmels", sagte Mehdorn zu den sich aus der Kooperation ergebenden Synergieeffekten, etwa bei der Wartung der neuen Flotte des Boeing-"Dreamliners" 787, von denen Air Berlin 15 Stück bestellt hat. Für sie hätte man eine eigene Service-Abteilung aufbauen müssen. Etihad aber ist einer der größten B-787-Kunden bei Boeing.

Fluggesellschaft Etihad Airways wird mit knapp 30 Prozent größter Einzelaktionär von Air Berlin

„Wir erwarten, dass dieses Wachstum zusätzliche Arbeitsplätze sowohl in Europa als auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten schaffen wird“, sagte Etihad-Chefmanager James Hogan . „Etihad Airways und die airberlin group befördern jährlich gemeinsam mehr als 40 Millionen Passagiere, betreiben 233 Flugzeuge, und haben 18.000 Beschäftigte. Zusammen erzielen die Unternehmen einen Umsatz von US$ neun Milliarden. Wir schätzen, dass jede Fluggesellschaft zusätzlichen Umsatz zwischen 35 Millionen Euro und 40 Millionen Euro allein im ersten Jahr erzielen kann, und wir sind überzeugt, dass diese Partnerschaft ein großes Potenzial hat, um die Effizienz beider Unternehmen weiter zu steigern.“



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