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Leserbriefe

Mittwoch, 30.07.2008



Andreas Briese schrieb:
Moscheebau: Nicht irgendwo versteckt in Seitengassen und Hinterhöfen

Mit der Baugenehmigung wird endlich klargestellt, daß Muslime schon längst ein Teil der deutschen Gesellschaft sind. Wir Deutschen werden uns einfach daran gewöhnen müssen, daß es nicht nur eine Religion in Deutschland gibt, das Christentum.
Das Mittelalter, in dem das vielleicht so gewesen sein mag, ist lange vorbei. Zu einer modernen weltoffenen Gesellschaft gehört auch die Akzeptanz, daß es andere Religionen gibt. Und zu diesen Religionen gehören nun einmal auch Häuser, in denen die Gläubigen ihre Religion gemeinsam ausüben können. Und diese Häuser dürfen nicht irgendwo versteckt in Seitengassen und Hinterhöfen sein, sondern müssen nach meiner Überzeugung für alle offen sichtbar sein.

Im übrigen bietet eine offen sichtbare muslimische Moschee, buddhistische Pagode / buddhistischer Tempel, jüdische Synagoge oder christliche Kirche (um nur einige Beispiele zu nennen) auch immer eine gute Gelegenheit für Menschen, die der jeweiligen Religion nicht angehören, sich aber gerne informieren möchten, gerade dies zu tun.

"Muslime: Platz in der Mitte der Stadtgesellschaft"
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