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Mittwoch, 20.03.2019


„Heute sind wir alle Neuseeländer“ – ZMD besucht neuseeländischen Botschaft in Berlin

Nach Attentat in Christchurch: ZMD Vorsitzender Aiman Mazyek besuchte zusammen mit Generalsekretär Abdassamad El-Yazidi, Bundestagsvizepräsident Oppermann und Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth die neuseeländische Botschaft in Berlin und richteten Beleidsbekundungen an den Botschafter Holborow

Berlin – Am Dienstagmorgen, den 19.03.2019 kam es zu einem Treffen mit dem neuseeländischen Botschafter in Berlin. ZMD Vorsitzender Aiman Mazyek und Generalsekretär des ZMD Abdassamad El-Yazidi begleitet von den Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages Thomas Oppermann und Claudia Roth, überbrachten dem neuseeländischen Botschafter Rupert Thomas Holborow in tiefem Mitgefühl ihre Kondolenzen. Der Botschafter war sichtlich gerührt und zollte Dankbarkeit für diese mitfühlende Geste. Auf dem Programm standen ebenfalls der Eintrag in das Kondolenzbuch und einem privaten Gespräch im Büro des Botschafters.




Anlass für den Besuch war der am 15.03.2019 verübte menschenfeindliche Anschlag auf Muslime in der kleinen Stadt Christchurch. Ein rassistisch motivierter Attentäter stürmte bewaffnet in zwei Moscheen, und filmte sich aus der Egoperspektive während er auf unschuldige Männer, Frauen und Kinder schoss. Offiziellen Berichten zufolge sollen dabei 50 Menschen getötet und mehrere verletzt worden sein.




Eintrag des ZMD Vorsitzenden Aiman Mazyek in das Kondolenzbuch:

"In tiefer Trauer kommen wir heute in die neuseeländische Botschaft nach Berlin. Wir sind im Gedanken und in Gedenken bei den Opfern und Hinterbliebenen des Attentats vom 15.03.2019 in Christchurch.

Heute sind wir alle Neuseeländer.


"Von Gott kommen wir und zu Ihm kehren wir zurück" (Koran)


Berlin, 19.03.2019