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Sonntag, 22.11.2015

Chefplaner des Terrors von Paris ging auf katholische Eliteschule

Der Vater hat sich kürzlich aus Marokko gemeldet und erklärt das er zwar nicht glücklich ist, dass der "Teufel" tot ist, aber erleichert

Islamist Abdelhamid Abaaoud besuchte katholische Eliteschule = Brüssel (KNA) Der mutmaßliche Drahtzieher der Pariser Anschläge Abdelhamid Abaaoud hat das katholische College Saint-Pierre in der Brüsseler Gemeinde Uccle besucht. «Etwas weniger als ein Jahr» sei der damals 12-Jährige auf der Privatschule in Brüssel gewesen, bestätigte die Schule auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Freitag. «Das ist schon lange her», sagte eine Mitarbeiterin. Weitere Details dazu werde man nicht mitteilen. Ein ehemaliger Mitschüler habe ihn als «nett, cool und ein bisschen verrückt» beschrieben, berichtet die «Süddeutsche Zeitung». Er habe sich «mit allen gut verstanden» und gerne Fußball mit seinen Kumpels gespielt. Zu den Mädchen in seiner Klasse soll er ein «ganz normales Verhältnis» gehabt haben. Abaaoud habe eine nicht ganz typische Kindheit in Brüssel erlebt, so die Zeitung. 1987 sei er als eines von sechs Kindern in der Stadtgemeinde Molenbeek-Saint-Jean geboren worden. Sein aus Marokko eingewanderter Vater habe zunächst in einer Kohlegrube gearbeitet und sei später mit einem Textilgeschäft zu «leidlichem Wohlstand» gekommen. Der Vater hat sich kürzlich aus Marokko gemeldet und erklärt das er zwar nicht glücklich ist, dass der "Teufel" tot ist, aber erleichert.