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Montag, 02.06.2014

Gerichtsbarkeit und Fall der zum Tode verurteilten Frau im Sudan "völlig abstrus"

ZMD erwartet von der Bundesregierung,ihren Einfluss gelten zu machen, damit das Urteil ausgesetzt wird

Im Fall der im Sudan zum Tode verurteilten Christin Meriam Jahia Ibrahim Ischag fordert der Zentralrat der Muslime den Einsatz von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Vor ein paar Tagen sagte Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrates der Muslime der Der "Bild"-Zeitung: "Die Bundesregierung soll gegenüber Sudan ihren Einfluss geltend machen, damit das Urteil nicht vollstreckt wird. Mir erscheint der Fall und Gerichtsbarkeit völlig abstrus zu sein.“

Die im achten Monat schwangere Sudanesin wurde in Khartum wegen Ehebruchs und Abfall vom islamischen Glauben zu 100 Peitschenhieben und Tod durch den Strang verurteilt. Ihr Rechtsanwalt hatte angekündigt, das Urteil anzufechten. Weltweit macht der Fall seit Wochen auf sich aufmerksam, dabei werden Medien nicht müde, dies alles im Kontext der Relgion zu erfassen.