Newsnational Mittwoch, 12.06.2013 |  Drucken

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Täglich zwei Verletzte aufgrund rechtsextremer Straftaten

Bundesregierung: Alleine März 2013 wurden 980 rechtsextreme Straftaten registriert - davon ein grosser Teil aus islamfeindlichem Motiv - ZMD:Endlich Islamfeindlichkeit in die Kriminalstatistik aufnehmen

Im März 2013 wurden 980 rechtsextreme Straftaten registriert, von denen 136 einen fremdenfeindlichen Hintergrund hatten. Insgesamt wurden 59 Personen verletzt. Das teilt die Bundesregierung mit. Unter den im März 2013 gemeldeten 980 Straftaten des Phänomenbereichs „politisch motivierte Kriminalität (PMK) – rechts“ wurden 49 Gewalttaten registriert. Bei 206 Straftaten lag eine sog. „Hasskriminalität“ vor.

Bei 136 Straftaten konnte ein fremdenfeindlicher Hintergrund festgestellt werden; hier sind das in der Regel islamfeindliche Straftaten. Diese werden bisher aber nicht eigens aufgelistet, obgleich deis Islamische Relgionsgemeinschaften und Opferverbände  seit Jahren fordern. Nach dieser Zahl sind es dann durchschnittlich vier Übergriffe auf Muslime in Deutschland. Bisher gingen die islamischen Organsiation von ca.zwei Übergriffe aus. Der Zentralrat forderte mehrfach die Aufnahme des Merkmals „Islamfeindlichkeit“ in den bundesweit einheitlichen polizeilichen (sog. KPMD PMK). Dies ist z.B. längst spezifische Praxis bei Homophobie; warum nicht also bei Muslimen?

Diese o.g. erschreckenden Ergebnisse gehen übrigens aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor. Auch sind die Zahlen bekannt, was die Ermittlung der Täter angeht: Insgesamt wurden „wurden insgesamt 503 Tatverdächtige, davon 464 männlich, ermittelt sowie 13 Personen, darunter 11 Männer vorläufig festgenommen. Es wurde ein Haftbefehl gegen eine Frau erlassen“, so die Bundesregierung. Weiter teilt sie mit, dass infolge rechtsextremer Straftaten insgesamt 59 Personen verletzt wurden.




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