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Samstag, 03.11.2012

Moschee in Berlin-Wedding beschmiert

SPD-Politiker Lehmann: Nazi-Schmierereien tauchen vermehrt auf

Bisher unbekannte Täter hinterließen in der Nacht vom 27. auf den 28. Oktober im Berliner Stadtteil Wedding zwei Hakenkreuze an der Haustür einer Moschee. Ein Anwohner bemerkte die ca. 50 mal 50 cm großen Schmierereien und alarmierte die Polizei. Auch auf einer daneben befindlichen Werbetafel einer islamischen Fleischerei waren ebenfalls Schriftzüge aufgebracht worden. Die eingesetzten Polizisten beseitigten die Farbe und fertigten eine Strafanzeige an wegen Sachbeschädigung sowie Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.    

Rainer-Michael Lehmann (SPD), Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und integrationspolitischer Sprecher (Bild) erklärte gegenüber islam.de dazu: „Erst letzte Woche habe ich auf die aktuellen Rechten Vorfälle in meinem Wahlkreis Berlin-Buch aufmerksam gemacht. Auch dort tauchen in letzter Zeit vermehrt Nazi-Schmierereien auf. Ich habe die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, aktiv zu melden, wenn man rechte Propaganda oder weitere Entwicklungen der rechten Szene beobachten sollte. Dies ist in der Arbeit gegen rechte Kräfte enorm wichtig. Alle demokratischen Parteien müssen hierbei zusammenwirken. Ich hoffe, dass auch im Falle der Moschee im Bezirk Wedding eine schnelle Aufklärung erfolgt und die Bürgerinnen und Bürger sensibilisiert sind."(Volker-Taher Neef)