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Montag, 15.10.2012

Kasse gemacht: Daimler verliert Groß-Aktionär Abu Dhabi

Damals flossen während der Auto-Krise insgesamt 1,95 Milliarden Euro in den deutschen Vorzeigekonzern






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Ein Daimler-Sprecher erklärte auf Anfrage, dass Aabar keine physischen Aktien mehr halte, sehr wohl aber noch Zugriffsrechte auf die Papiere. Die Scheichs aus Abu Dhabi hielten bisher 3,07 Prozent direkt an Daimler. Jedoch hatten sie weitere Anteile aus früher direkt gehaltenen Wertpapierpaketen an die Finanzwelt auch verliehen und besaßen dabei sogenannte Rücklieferungsansprüche. Unter dem Strich waren so damals insgesamt 9,04 Prozent Aabar zuzurechnen.

Für seinen Anteil hatte das Emirat Abu Dhabi 2009 je Aktie 20,27 Euro bezahlt, insgesamt flossen 1,95 Milliarden Euro zum deutschen Vorzeigekonzern. Derzeit sind die Papiere in etwa doppelt so viel wert. Die Araber hatten sich den Einstieg bei Daimler mitten in der Autokrise günstig gesichert und den Stuttgartern damit eine willkommene Finanzspritze gewährt. Damals hieß es, die neue Partnerschaft solle auf Jahrzehnte angelegt sein. Jetzt haben sie Kasse gemacht und ihren Einsatz verdoppelt. Nach den Änderungen ist nun Kuwait Daimlers größter Ankerinvestor - mit 7,6 Prozent direktem Anteilsbesitz.