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Samstag, 13.10.2012

KRM fordert staatlichen Schutz für Moscheen

KRM verurteilt die zunehmenden Brandanschläge auf Moscheen und Übergriffe auf muslimische Bürger in Deutschland

Köln, 12.10.2012: In der vergangenen Nacht vom Montag auf den Dienstag haben Unbekannte ein Zelt im Innenhof der Moscheegemeinde der IGMG in Troisdorf in Brand gesetzt. Es ist der zweite Anschlag auf eine Moschee innerhalb eines Monats. Zuvor scheiterte im September ein Brandanschlagversuch auf eine Moschee selbiger Gemeinschaft in Hanau.

Durch Wachsamkeit von Bürgern in Troisdorf konnte das Feuer rechtzeitig gelöscht werden, ohne dass Personen zu Schaden gekommen sind. Die Bonner Polizei geht von Brandstiftung aus. Jedoch wird in alle Richtungen ermittelt.

Der KRM verurteilt diese zunehmenden feigen Akte. „Moscheen sind Orte des Gebetes und der Geborgenheit. Wer sie zerstört, der hat kein Respekt vor der Würde des Menschen.“ so der KRM-Sprecher Erol Pürlü. Pürlü ist seit Anfang Oktober neuer Sprecher des KRM, der sich aus DTIB, VIKZ, Islamrat und ZMD zusammensetzt. Er löste seinen Vorgänger, Ali Kizilkaya, ab.

Erol Pürlü fordert die Sicherheitsbehörden auf, Übergriffe auf Moscheen und Muslime systematisch zu erfassen und Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, die Täter von Übergriffen auf Moscheen abschrecken.